Montag, 27. November 2017

Ausblick bis 2035 

Migration, Nationalismus, Klimawandel: CIA-Buch gibt düstere Prognose für Europa ab

 
Der National Intelligence Council, ein Thinktank der amerikanischen Dienste, beschäftigt sich in regelmäßigen Abständen damit, die Zukunft abzusehen und über Strategien nachzudenken. Wer ebenfalls über den Tellerrand der Tagesmeldungen hinausschauen möchte, hat mit dem Band „Die Welt im Jahr 2035 gesehen von der CIA“ ein ausgezeichnetes Buch zur Hand, das unterschiedliche Entwicklungsmöglichkeiten diskutiert.  
 

Sonntag, 26. November 2017



Muslimische Staaten gründen Allianz gegen Terrorismus 


Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman hat während des Eröffnungstreffens einer neuen islamischen Anti-Terror-Allianz die Verfolgung des internationalen Terrorismus versprochen. Die größte Gefahr, die von extremistischen Terroristen ausgehe, sei nicht nur der Tod Unschuldiger, sondern auch die Zerstörung der Reputation der Religion, zitiert die staatliche saudische Presseagentur SPA den Kronprinzen. Das erste Treffen des Bündnisses aus 41 Mitgliedern gab es zwei Tage nach dem verheerenden Anschlag auf eine Moschee im Norden der ägyptischen Sinai-Halbinsel mit mindestens 305 Toten.

Freitag, 24. November 2017

Massengrab Mittelmeer

Europas Mittelmeergrenze die gefährlichste Grenze der Welt 


Die europäische Südgrenze im Mittelmeer ist nach einem Bericht der Internationalen Organisation für Migration (IOM) die gefährlichste Grenze der Welt. 
Von 2000 bis Mitte 2017 seien dort mindestens 33.761 Menschen ums Leben gekommen oder würden vermisst, heißt es in der am Freitag veröffentlichten Studie. Wahrscheinlich seien die wahren Zahlen noch deutlich höher, schreibt Autor Philippe Fargues. 
Die Zahl der Todesopfer sei in diesem Jahr nach Vereinbarungen der EU mit der Türkei und wegen der Unterstützung der libyschen Küstenwache allerdings zurückgegangen, heißt es in dem Bericht.

Sie pöbeln, hetzen, drohen mit Mord

Getreue des türkischen Präsidenten Erdogan greifen Andersdenkende in Deutschland an  


Der Hass der Erdogan-Gläubigen richtet sich dabei oft gegen jene selbstbewussten Deutschtürken, die das machen, was sich weite Teile der Politik und der Gesellschaft in Deutschland immer von ihnen gewünscht haben: Sie bringen sich ein, prangern Missstände in der eigenen Community an, streiten für die Modernisierung der Religion.
Wie viele Deutschtürken Sympathien für Erdogan hegen, weiß niemand genau. Doch es sind genug, um ein System der Angst zu etablieren. Die Botschaft ist klar: Auch wer sich in den Westen gerettet hat, kann sich keinesfalls sicher fühlen.
Deutsche Sicherheitsbehörden warnen vor flächendeckenden Infiltrationsversuchen der türkischen Regierung und der Regierungspartei AKP.


Internetkonzerne werden gegen Einflussnahme aus Russland aktiv.



Google, Facebook und Twitter beginnen derzeit mit Maßnahmen gegen russische Einflussnahme im Netz
Bis Ende des Jahres will Facebook nun ein neues Werkzeug freischalten, mit dem Nutzer nachvollziehen können, ob sie Inhalte mit mutmaßlich russischer Propaganda geliked haben oder entsprechenden Seiten gefolgt sind. Als Grundlage dienen Facebook-Seiten und Instagram-Accounts, die Facebook der "Internet Research Agency" zuordnet. Das ist ein russisches Unternehmen, das als "Troll-Farm" bekannt wurde und offenbar Propaganda verbreitet.
Auch Google plant Maßnahmen gegen russische Akteure.
Twitter setzt sich offenbar dafür ein, die Verbreitung und damit auch die Finanzierung der russischen Nachrichtenseiten zu erschweren. Seit Oktober dürfen "Sputnik" und "RT" auf Twitter keine Anzeigen mehr schalten, wie das Unternehmen mitteilte.

Mittwoch, 22. November 2017

57 Millionen Menschen betroffen  

Uber hielt großen Hackerangriff geheim

 

Schon vor einem Jahr haben Kriminelle Daten von 57 Millionen Uber-Fahrgästen und Fahrern gestohlen. Erst jetzt berichtete das Unternehmen davon - es hatte den Hackern zuvor 100.000 Dollar gezahlt. 
Es gehe um Namen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern von Nutzern rund um die Welt. Außerdem hätten sich die Angreifer Zugriff auf Daten von etwa sieben Millionen Uber-Fahrern verschafft. Es seien aber keine Kreditkarten-Daten oder Informationen zu Fahrten gestohlen worden, hieß es von der Firma.

Dienstag, 21. November 2017

Neuwahl würde den Steuerzahler Millionen kosten 

 

Nach dem Platzen der Jamaika-Sondierungen ist die Mehrheit der Deutschen für Neuwahlen. Die würden den Steuerzahler indes einiges kosten. Die Kosten für den letzten Urnengang im September schätzt das Bundesinnenministerium auf 92 Millionen Euro. Das sind 17 Millionen Euro mehr als bei der Bundestagswahl 2013. Grund für den deutlichen Kostenanstieg sind die gestiegenen Portokosten für das Versenden von Briefwahlunterlagen. Dagegen waren Wahlen vor 20 Jahren geradezu billig. 1980 fielen Kosten in Höhe von 24,2 Millionen Euro an. Nicht nur den Staat würde ein neuer Wahlgang einiges kosten, sondern auch die Parteien. Für den letzten Wahlkampf haben die Parteien über 60 Millionen Euro ausgegeben.